Wechseljahre

Wechseljahre

Ich hatte auf meiner wöchentlichen Pilzwanderung wieder etwas über Hormone, Stress und Heilpilze erzählt. Viele der Mitwanderer kamen noch mit in meinen Besprechungsraum und hatten noch das eine oder andere zu fragen. Am nächsten Tag kam Frau Sch. Noch einmal. Sie erzählte mir von einem schier ausweglosen Schicksal: „

Ich bin ständig müde und kann nachts nicht schlafen. Ja, das gibt`s, wenn man ständig an der Leistungsgrenze arbeitet. Im Grunde meist darüber hinaus. Weniger arbeiten? Aber nicht bei einer demenzkranken Mutter. Gegen acht Stunden Pflegedienst über den ganzen Tag verteilt, also auch nachts. Dann kommen noch die Wechseljahre – Hitzewallungen, Schweißausbrüche. Ich hatte depressive Stimmungen, wobei ich nicht wusste – kamen sie von der Überforderung oder von meiner hormonellen Umstellung.

Ob Sie nicht etwas gegen Wechseljahresbeschwerden und depressive Phasen haben?“

Ich riet ihr ein Gemisch zu nehmen – Raupenpilz, um sie aufzumöbeln, Igelstachelbart gegen die Magenprobleme und Glänzenden Lackporling für das Nervensystem und das Schlafbedürfnis, jeweils 1-2 Kapseln von jedem, möglicherweise auch Shii-take gegen ihre Arthrose. Ich sagte auch, daß es vierzehn Tage bis vier Wochen dauern könne. Weiterhin, daß sie den Raupenpilz morgens und den Reishi abends nehmen müsse, wegen des Einschlafens.

Nach einer Woche ging es ihr schon besser und einschlafen konnte sie gleich. Nach vier Wochen war sie die Probleme los. Natürlich hatte sie die Betreuung ihrer Mutter auch anders organisiert.

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