Schleimbeutelentzündung (Bursitis)

Schleimbeutelentzündung (Bursitis)

Bei einer Schleimbeutelentzündung kommt es zu einer Entzündung eines oder mehrerer Schleimbeutel. Die betroffene Stelle schmerzt und kann anschwellen. An ihr erkranken hauptsächlich Personen im mittleren Alter. Im menschlichen Organismus gibt es bis über hundertundfünfzig Schleimbeutel. Im nicht entzündeten Zustand handelt es sich um flache Gewebestrukturen deren Flächen mit einem Film aus Gewebeflüssigkeit aneinander haften.
Sie befinden sich vor allem an den besonders beanspruchten Körperstellen – im Bereich der Gelenke oder dort, wo Haut, Sehnen oder Muskeln direkt auf dem Knochen liegen. Die Schleimbeutel bilden eine Gleitschicht und eine Art Dämpfer zwischen harten und weichen Strukturen.
Bei einer Schleimbeutelentzündung ist die Region um den Schleimbeutel herum geschwollen und reagiert schmerzhaft auf Druck. Oft ist die betroffene Stelle auch gerötet und überwärmt.
Tiefer liegende Schleimbeutel verursachen keine sichtbaren Symptome, sondern bereiten lediglich Schmerzen.

1. Schmetterlingstramete (Coriolus)
Wirkung: Pharmakologische Untersuchungen bestätigen, daß dieser Pilz Wirkstoffe produziert, mit denen er die Stoffwechselvorgänge verschiedener anderer Lebewesen sehr erfolgreich zu stören vermag. Schmetterlingstrameten können bei Bakterien den Aufbau von Zellwänden verhindern. Sie können die Produktion lebensnotwendiger Eiweiße blockieren oder die Bildung von Enzymen hemmen. Somit verfügt dieser Pilz über Verteidigungsstrategien gegenüber gefährlichen Eindringlingen.

2. Tschaga
Wirkung: Die im Tschaga umfangreich vorkommenden ß-Glucane  modulieren unterstützend das Immunsystem. Der Pilz bremst die Tätigkeit von Bakterien und Viren. Er besitzt eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung.

3. Shiitake
Wirkung: In verschiedenen Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass Lentinan eine antibakterielle Wirkung hat. Lenthionin und definierte Polysachaccharide haben immunmodulierende und antibakterielle Aktivitäten. Antibakteriell sind auch das (1,3)- ß- D-Glucan und andere Glucan- Verbindungen erfolgreich.

4. Raupenpilz (Cordyceps)
Wirkung: Der Pilz ist ebenfalls für seine immunstärkenden Eigenschaften bekannt. Der im Raupenpilz enthaltene Wirkstoff Cordycepin wirkt antibiotisch. Es verhindert das Wachstum verschiedener Bakterien darunter auch Actinobazillen und Streptokokken. Der Extrakt aus dem Pilz, der auch Ophicordin enthält, stärkt nachweislich das Immunsystem und wirkt regulierend auf den gesamten Organismus.

5. Mandelpilz (ABM)
Wirkung: Der Mandelpilz hat sich in der Praxis besonders bei Personen bewährt, die unter immer wieder auftretenden Infekten litten. Ihre Abwehrkräfte besserten sich merklich, die Häufigkeit der Erkrankungen reduzierte sich. Auch bei diesen Heilpilzen gibt es wissenschaftliche Belege für ihre Wirksamkeit bezüglich der Verbesserung der Immunabwehr.

6. Austernseitling
Wirkung:
Der Austernseitling hilft gegen Viruserkrankungen und bakterielle Entzündungen, aber auch bei Bindegewebserkrankungen.

Ich empfehle: Sie müssen 2- 8 gehäufte Esslöffel Schmetterlingstramete und 2 - 8 gehäuften Esslöffel Tschaga in Brühe, Saft oder Smoothie nehmen. Nach zwei Tagen bis zu zwei Wochen ist es mit der Schleimbeutelentzündung vorbei. Austernpilz kann wegen der Bindegewebsbeteiligung empfohlen werden.  Extrakte wirken ungenügend. Dann nehmen sie noch für vier Tage jeweils einen Esslöffel von den drei. Vorbeugend reicht je ein Teelöffel.

Ein anderer Vorschlag wäre je 20 g Schmetterlingstramete, Tschaga, Glänzender Lackporling und Austernpilz (insgesamt acht große gehäufte Esslöffel) zu nehmen.

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