Reizmagen

Reizmagen

Frau G. hatte ihr kleines Geschäft gleich in der Nachbarschaft. Sie kannte mich schon seit langem und grüßte immer ausnehmend freundlich. Eines Tages kam sie zu mir und erzählte: „Wo anfangen? Ich habe es schwer mit Magen und Darm - Sodbrennen, Magendrücken nach dem Essen, Blähungen, nur gelegentlich Stuhlgang bis zur Verstopfung, ständig ist mir übel usw. Ich habe mit meinem kleinen Unternehmen aber auch zu tun! Zumal ich mich, hilfsbereit wie ich bin, außerdem noch zu einer Vertretung bei einem Theater habe breitschlagen lassen. Die Arbeit wächst mir über den Kopf und schlägt mir buchstäblich auf den Magen.“ Und weiter: „Ich bin dann zum Arzt gegangen, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste.“ Der sagte nach eingehender Untersuchung: „Das lässt sich nicht physiologisch erklären. – Sie haben ein Reizmagensyndrom! Sie brauchen viel Ruhe.“Und verschrieb mir etwas Beruhigendes. Ließ sich aber nicht machen, das mit der Ruhe. Es ging weiter – Sodbrennen, Magendrücken, kaum Stuhlgang und wenn ich mich dann hinsetzte – ich drückte und presste, es kam nach einer halben Stunde, aber in kleinen festen „Nonnenförzchen“.

Ich riet ihr:“Nehmen Sie doch Igelstachelbart und den Glänzenden Lackporling: täglich zwanzig Gramm in Wasser einrühren und mit Todesverachtung trinken. Der Igelstachelbart ist wichtig für vieles im Magen-Darm-Bereich, er schafft Ordnung. Der Reishi bringt, neben vielen andern Vorteilen Regelmäßigkeit in ihr Immunsystem“.

Sie nahm die beiden Pilze. Innerhalb einer Woche hatte sie kein Sodbrennen, bald auch keine Magenprobleme mehr und auch einen geregelten Stuhlgang. Inzwischen weiß Frau G. gar nicht mehr was „Reizdarm“ für eine schreckliche Erkrankung sein kann. Sie hat nun aber auch die Vertretung am Theater nicht mehr.

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