Reizdarm- und -blase

Reizdarm- und -blase

Frau R. besuchte mich und schüttete nach einigem Zögern und Fragen meinerseits schließlich ihr  Herz aus: “Ich habe ein schmerzhaftes und ein von vielen Ärzten erfolglos „behandeltes“ Leiden. – Mit vielen Facetten – das schwierigste war -  die Blase. Sie tut häufig weh und ist unbeherrschbar. Also der Weg zur Toi muss, wo ich auch erscheine, immer zuallererst erkundet werden. Dazu kommt aber noch der Darm. Häufiger Durchfall – abwechselnd mit Verstopfung, Schmerzen im Bauchraum. – Also „typisches“ Reizblase-Reizdarm-Syndrom! Ich gehe praktisch nirgendwo mehr hin – was soll ich auch. Mich immer nach Toiletten sehen und nicht wissen, wie und wann ich wieder herunterkomme?“
Ich empfahl ihr, es mit Pulver von Igelstachelbart, Schmetterlingstramete und Raupenpilz zu versuchen. Erster Pilz ist für sein allgemeines Wirken im Magen-, Darm- und Blasenbereich bekannt. Der zweite für seine Fähigkeit gegen schädliche Pilze, Bakterien und Viren vorzugehen. Und den Raupenpilz außer der gleichen Wirkung, hauptsächlich für die aufbauende Nützlichkeit. Weil Frau R. manchmal ganz schön mit den Nerven am Ende ist. Wenn es gar nicht geht, rate ich eine Menge von 3x6 Kapseln pro Tag zu nehmen. Das ist immerhin eine Masse von rund 150-180 g Pilzpulver, was umgerechnet so an die fünf Pfund an Frischpilzen ist. Natürlich ohne Ballaststoffe.“

Nach drei Tagen, war die Blase leicht gebessert. Die anderen Macken kamen nicht mehr vor. Sie war wie neugeboren. Die jahrzehntelangen Malessen traten nicht mehr auf.
Nach drei Wochen fuhr sie mit dem Fahrrad auf der Straße an mir vorbei und musste einfach anhalten, um sich zu bedanken. Sie fühlte sich gesund wie ein Fisch im Wasser.

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