Lungenentzündung (Pneumonie)

Lungenentzündung (Pneumonie)

Aus meinen Erfahrungen mit Heilpilzkunden und ihren Problemen, ergänzend zu den 58 Krankheiten des Vademecums:

Nach Schätzungen erkranken jährlich allein in Deutschland eine halbe Million Menschen, knapp ein Drittel von ihnen benötigt eine Behandlung im Krankenhaus.

Bei der Lungenentzündung sind die Lungenbläschen und das dazwischen liegende Lungengewebe geschädigt. Die für den Gasaustausch wichtigen Hohlräume werden bei der bakteriellen Lungenentzündung durch Eiter und Wassereinlagerungen in das Gewebe verdichtet und stehen nicht mehr für den Austausch der eingeatmeten Luft zur Verfügung. Ursache einer Pneumonie ist meist eine Infektion der Lungenbläschen und des Lungengewebes mit Bakterien, seltener mit Viren, Pilzen oder Parasiten.

Eine typische bakterielle Lungenentzündung beginnt meist rasch mit ausgeprägten Krankheitszeichen, wie Schüttelfrost und einem schnellen Anstieg der Körpertemperatur. Das Fieber kann durchaus auf vierzig Grad klettern. Je nach Schwere der Erkrankung ist die Atmung mehr oder weniger stark beeinträchtigt. Die Patienten fühlen sich oft schwach und müde. Die verringerte Sauerstoffaufnahme versucht der Körper durch eine höhere Atemfrequenz auszugleichen, auch der Pulsschlag ist erhöht. Reichen diese Maßnahmen des Körpers nicht aus, um den Sauerstoffmangel zu beheben, können sich die Lippen und das Nagelbett bläulich verfärben. Weitere typische Symptome sind Husten mit zunächst hellem, später rostbraunem Auswurf.
Kommen keine weiteren Komplikationen hinzu, heilt die Lungenentzündung meist innerhalb von zwei bis drei Wochen aus. Die Lungenentzündung ist in Deutschland nach wie vor die häufigste zum Tode führende Infektionskrankheit.

1. Schmetterlingstramete (Coriolus)
Wirkung: Pharmakologische Untersuchungen bestätigen, daß dieser Pilz Wirkstoffe produziert, mit denen er die Stoffwechselvorgänge verschiedener anderer Lebewesen sehr erfolgreich zu stören vermag. Schmetterlingstrameten können bei Bakterien den Aufbau von Zellwänden verhindern. Sie können die Produktion lebensnotwendiger Eiweiße blockieren oder die Bildung von Enzymen hemmen. Somit verfügt dieser Pilz über Verteidigungsstrategien gegenüber gefährlichen Eindringlingen.

2. Tschaga
Wirkung: Die im Tschaga umfangreich vorkommenden ß-Glucane  modulieren unterstützend das Immunsystem. Der Pilz bremst die Tätigkeit von Bakterien und Viren. Er besitzt eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung.

3. Shiitake
Wirkung: In verschiedenen Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass Lentinan eine antibakterielle Wirkung hat. Lenthionin und definierte Polysachaccharide haben immunmodulierende und antibakterielle Aktivitäten. Antibakteriell sind auch das (1,3)- ß- D-Glucan und andere Glucan- Verbindungen erfolgreich.

4. Raupenpilz (Cordyceps)
Wirkung: Der Pilz ist ebenfalls für seine immunstärkenden Eigenschaften bekannt. Der im Raupenpilz enthaltene Wirkstoff Cordycepin wirkt antibiotisch. Es verhindert das Wachstum verschiedener Bakterien darunter auch Actinobazillen und Streptokokken. Der Extrakt aus dem Pilz, der auch Ophicordin enthält, stärkt nachweislich das Immunsystem und wirkt regulierend auf den gesamten Organismus.

5. Mandelpilz (ABM)
Wirkung: Der Mandelpilz hat sich in der Praxis besonders bei Personen bewährt, die unter immer wieder auftretenden Infekten litten. Ihre Abwehrkräfte besserten sich merklich, die Häufigkeit der Erkrankungen reduzierte sich. Auch bei diesen Heilpilzen gibt es wissenschaftliche Belege für ihre Wirksamkeit bezüglich der Verbesserung der Immunabwehr.

Ich empfehle: Sie müssen je nach Be- und Empfindlichkeit 2 - 6 gehäufte Esslöffel Schmetterlingstramete und 2 – 6 gehäuften Esslöffel Tschaga in Brühe, Saft oder Smoothie nehmen. Nach 2 – 8 Tagen ist es mit der Lungenentzündung vorbei. Dann nehmen sie noch für vier Tage jeweils einen Esslöffel von beiden. Vorbeugend reicht je ein Teelöffel.

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