Jakobskreuzkraut & Beifußblättriges Ambrosia

Jakobskreuzkraut & Beifußblättriges Ambrosia

Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkaut hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Weswegen? Die Wegränder werden nicht mehr so häufig geschnitten, es gibt mehr Weiden und die Pflanzen können sich über ihre fruchtenden Blütenstände vermehren. Auch in Feldberg breitet es sich dramatisch aus. Die Schäfer reißen es heraus, wenn sie die Weiden abstecken. Warum ist das Jakobskreuzkraut so gefährlich? – Es enthält Lebergifte (Pyrrolizidine), deren Abbauprodukte sich anreichern, also über die Jahre nicht verschwinden. Die Leber wird hart und kann ihre Funktionen nicht mehr erfüllen. Dies führt bei Pferden, Rindern, Schafen, Ziegen, Schweinen und auch beim Menschen unwiederbringlich zum Tode, wenn Tier und Mensch zu viel davon zu sich nehmen. Wie beispielsweise über Honig von Bienen, die davon zu viel genascht haben. Aber der wird ja kontrolliert auf Pyrrolizidine. Wenn…

Beifußblättriges Ambrosia
Das ist ein Neuankömmling, ein Neophyt aus Nordamerika. Es riecht aromatisch und ist ein starkes Allergen, sowohl über die Nase (Pollen) als auch über Hautkontakt. Und es kann leicht verwechselt werden mit dem gewöhnlichen Beifuß. Der sträußchenweise zu Weihnachten in Gänsebäuche gestopft wird, um den Wohlgeschmack der gebratenen Gans zu verbessern.

Woran kann ich die beiden so ähnlichen Kräuter unterscheiden – an den Blättern. Die Beifußpflanze hat unterseitig weiße und der allergene grüne Blätter. Beides sind übrigens verwandte Ambrosiaarten. Also aufpassen beim Beifußsammeln, aber beachten, dass er gesammelt wird, wenn er noch nicht blüht und die Blätter abzupfen, denn sie schmecken bitter.

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