Erfahrungsbericht Epilepsie beim Hund

Erfahrungsbericht Epilepsie beim Hund

Eine Freundin ist das Frauchen von einem Dackel. Dieser ist gut erzogen, gut in der Sturheit, verbellt ungebetene Besucher wie die Briefträgerin – nur ein Problem hat er – Epilepsie. Ein- zweimal in der Woche bekommt er einen Anfall. Den kleinen Kalle wirft es auf die Seite, er ist nicht mehr ansprechbar, zeigt Streckkrämpfe und rudert mit den Beinen – eine Viertel bis zu eine halben Stunde lang.

Sie erzählte mir davon und fragte: „Ich bin beim Tierarzt gewesen und er hat Phenobarbital verschrieben – nur es hat Nebenwirkungen und hilft nicht richtig. Können da Heilpilze helfen?“ Ich erzählte ihr vor den unglaublichen Wirkungen, die Igelstachelbart bei neurologischen Erkrankungen, wie MS hat. Speziell bei Epilepsie hatte ich keine Erfahrungen. Durch einen erblichen Fehler sind die Nervenzellen leichter erregbar und sind schnell zu stark gereizt. Hier kann der Heilpilz an setzen, weil er auf Neuronen wirkt. – „Wie kann ich Dir nicht sagen. – Du musst das Pilzpulver irgendwie dem Futter beimischen.“ „Er ist sehr mäkelig, vielleicht kann ich ihm das mit Leberwurst als Leckerli unterschummeln. Und wie viel soll ich ihm geben?“ „Zunächst versuchst Du es mit einem Teelöffel voll – und berichte mir“.

Gesagt – getan. Sie berichtete nach vierzehn Tagen, dass Kalle bis dato keine Anfälle mehr habe, nach vier Wochen, nach zwei Monaten – keine mehr. Dann nach drei Monaten wieder ein leichter Anfall. Sie hatte teilweise das Beimengen vergessen. Inzwischen hat Kalle keine Anfälle mehr. Er bekommt regelmäßig seine „Leckerli“.

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