Alzheimer

Alzheimer

Eines Tages erzählte Herr R. mir, daß seine Mutter schon weit fortgeschrittenen Alzheimer habe. Ich berichtete ihm von dem Igelstachelbart, der meine große Hoffnung bei neurologischen Erkrankungen sei und daß er die Axonen der Neuronen verlängern könne. Das wäre doch eine Möglichkeit, etwas zu unternehmen.
Herr R. musste schmunzeln ob meines Optimismus – „Du weißt doch ganz genau, daß ohne ärztliche Unterstützung da gar nichts läuft. Wenn ich bei ihr bin, nimmt sie die Pilze. Wenn ich weg bin, kann sie sich nicht erinnern, wozu die Kapseln da sind. – Also müsste ein Arzt sie in die Medikamentation aufnehmen. Und dann müßte sie die Pillen auch noch selber zahlen. Müsste, müsste… ich kann das, aber andere? – Da überzeuge mal einen Arzt!“ Ich gab ihm eine Dose mit Kapseln. Und wir haben nicht wieder davon gesprochen.

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