Glossar

A

Adaptogen

Adaptogen ist eine alternativmedizinische Bezeichnung für pflanzliche Zubereitungen und Drogen, die dem Organismus helfen sollen, sich an Stresssituationen anzupassen.  Adaptogene sollen völlig ungiftig und mit breiter positiver Wirkung ausgestattet sein.

Agaridoxin

Pilzliches katecholaminähnliches Hormon aus Egerlingen

Agaritin

Agaritin ist eine wasserlösliche Hydrazinverbindung, die in vielen Champignonarten auftritt. Sie weist eine Antitumoraktivität gegenüber Leukämiezellen auf.

Alkaloide

Natürlich vorkommende, chemische Verbindungen, welche heterocyclisch gebundene Stickstoffatome enthalten

Allergie

Allergie ist eine Immunreaktion des Körpers auf nicht-infektiöse Fremdstoffe (Antigene bzw. Allergene). Der Körper reagiert mit Entzündungszeichen und der Bildung von Antikörpern (Antigen-Antikörper-Reaktion).

Alzheimer Krankheit

Alzheimer Krankheit oder neurodegenerative Demenz ist eine Hirnerkrankung mit starkem Gedächtnisverlust. Dabei gehen in bestimmten Bereichen des Gehirns Nervenzellen zugrunde.

Amylopektin

Ist Bestandteil der Stärke.

Amylose

Amylose ist neben Amylopektin Bestandteil der natürlichen, pflanzlichen Stärke, beispielsweise aus Mais oder der Kartoffel.

Anamnese

Anamnese ist die systematische Befragung eines Patienten zur Vorgeschichte seiner Erkrankung, im Rahmen der ärztlichen Tätigkeit.

Androgene

Androgene sind männliche Steroidhormone, die die Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale steuern.

Anorexie

Anorexie oder  Magersucht ist eine krankhafte Essstörung. Sie beginnt meistens bei pubertierenden Mädchen.

Antibiotika

Antibiotika sind Substanzen, die einen so starken hemmenden Einfluss auf die Stoffwechselprozesse von Mikroorganismen haben, dass sie eine Vermehrung bzw. ein Weiterleben dieser Mikroorganismen unterbinden. Antibiotika werden in erster Linie zur Therapie von Infektionskrankheiten eingesetzt. 

Antigene

Antigene sind Stoffe, an die sich Antikörper anheften und diese für das Immunsystem als gefährlich kennzeichnen.

Antikörper (Immunglobine)

Sind globuläre Proteine, die von zu Plasmazellen differenzierten B-Lymphozyten produziert und ausgeschieden werden. Sie sind gegen Bestandteile eines Antigens gerichtet und besitzen die Fähigkeit an dieses zu binden.

Antioxydantien

Antioxydantien sind chemische Verbindungen, die eine unerwünschte Oxidation anderer Substanzen gezielt verhindern. Sie haben große physiologische Bedeutung durch ihre Wirkung als Radikalfänger. Sie inaktivieren im Organismus reaktive Sauerstoffspezies (ROS), deren Vorkommen im Übermaß zu oxidativem Stress führt. Oxidativer Stress gilt als mitverantwortlich für den Alterungsprozess und wird in Zusammenhang mit der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht.

Arteriosklerosen

Antioxydantien sind chemische Verbindungen, die eine Oxidation anderer Substanzen gezielt verhindern. Sie haben große physiologische Bedeutung durch ihre Wirkung als Radikalfänger. Sie inaktivieren im Organismus reaktive Sauerstoffspezies , deren Vorkommen im Übermaß zu oxidativem Stress führt.

Arthritis

Arthritis ist eine entzündlicheGelenkerkrankung. Während es sich bei den Arthrosen um ein „kaltes“ Geschehen, den Gelenkverschleiß, handelt, können die Entzündungen grundsätzlich mit Überwärmung, Schwellung und Rötung verbunden sein.

Arthrose

Arthrose bezeichnet einen „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt. Grundsätzlich können alle Gelenke von arthrotischen Veränderungen betroffen werden.

Aspergillus (Gießkannenschimmel)

Aspergillus oder Gießkannenschimmel sind eine umfassende Gruppe von Schimmelpilzen. Sie sind weltweit verbreitete, sich in zersetzender organischer Substanz lebende Mikropilze. Einige Arten sind Krankheitserreger, die den Menschen, verschiedene Tiere oder Pflanzen befallen können.

Aspirin

Aspirin, chemisch Acethylsalicylsäure ist ein weit verbreiteter schmerzstillender, entzündungshemmender, fiebersenkender und Thrombozyten-Aggregations-hemmender Wirkstoff.

Autoimmunreaktionen

Autoimmunreaktionen oder als Autoimmunität bezeichnet man krankhafte Reaktionen des Immunsystems gegenüber körpereigenem Gewebe.

B

B-Zellen

Sind B-Lymphozyten, die zu den Leukozyten gehören und die als Bestandteil des Immunsystems Antikörper produzieren.

Bakterien

Mikroskopisch kleine, meist einzellige Organismen, die keinen echten Zellkern besitzen.

Bauchhirn (Enterisches Nervensystem)

Bauchhirn oder das Enterische Nervensystem als zweites Hirn besteht aus einem komplexen Geflecht von Nervenzellen (Neuronen), das nahezu den gesamten Magen-Darm-Trakt durchzieht. Die Aufgabe des eigenständigen Nervensystems ist z. B. die Verdauung zu steuern.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Ist ein im Oberbauch liegendes Drüsenorgan. Die von ihm gebildeten Verdauungsenzyme werden in den Zwölffingerdarm abgegeben.

Benzochinon

Benzochinon ist ein aromatisches Molekül, das leicht oxidabel ist. Stammkörper der Chinone.

Betulinan

Betulinan ist einTerpenabkömmling; Benzochinon das die Lipidperoxidation hemmt.

Bilirubin

Ist ein gelbes Abbauprodukt des Hämoglobins, des roten Blutfarbstoffes.

Blasenentzündung (Zystitis)

Ist eine spezielle Form von Harnwegsinfekt, die häufig durch Darmbakterien ausgelöst wird. Diese dringen über die Harnröhre in den Körper ein und vermehren sich dort. Die Entzündung der Harnblase ist eine meist harmlose, häufige Erkrankung, an der in Deutschland pro Jahr ca. sieben Millionen Menschen erkranken.

C

Calvacin

Ist ein Antitumor-Mucoprotein aus dem Riesenbovist. 

Campestrin

Ist ein antibiotisches, polyzyklisches, pilzliches Sterin.

Cellulose

Ist ein Polysaccharid, das Hauptbestandteil der pflanzlichen Zellwände ist. 

Chitin

Ist ein Polysaccharid, das Hauptbestandteil der Zellwand von Pilzen und des Skeletts von Krebsen u.ä. ist.

Chronisch

sich langsam entwickelnde oder lange dauernde Krankheit

Computertomografie

Ist die Computerröntgenaufnahme eines dreidimensionalen Bildes (CT).

Cortisol, Cortison

Sind wichtige Stresshormone, die in der Nebennierenrinde gebildet werden und den Stoffwechsel steuern.

CRP-Wert

CRP-Wert (Capsel reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsanzeiger.

Cytokine

Sind kleine Proteine und Glykoproteine, die als Signalübermittler eine wesentliche Rolle im Immunsystem spielen.

Cytotoxische T-Zellen

Ist die Kurzform für T-Lymphozyten, die für die Immunabwehr wichtige Blutzellen sind.

D

D-Fraktion

Aus dem Klapperschwamm. Sie hat eine antitumorale Wirkung durch die Stärkung des Immunsystems.

Dehydrotramentolsäure

Ist ein Triterpenoid aus der Schmetterlingstramete, das die Insulinproduktion anregt.

Diabetes

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.

Disaccharide

zwei kovalent verbundene Einfachzucker

Distress

Ruft eine Aufgabe hervor, die als belastend angesehen wird. Man glaubt diese nicht lösen zu können.

Diterpene

zwei Terpenmoleküle, die fest (kovalent) verbunden sind

DNS

Desoxyribonukleinsäure, englisch DNA, ist ein in allen Lebewesen und DNA-Viren vorkommendes Biomolekül und die Trägerin der Erbinformation.

Duodenum (Zwölffingerdarm)

der erste kurze Abschnitt des Dünndarms

E

Endokrine Drüse

gibt ihre Hormone direkt ins Blut ab

Endopeptidase

Enzyme, die die Spaltung von Peptidbindungen im Innern von Peptidketten verursachen und kürzere Peptide bilden

Endopeptidasen

Enzyme, die die Peptidbindungen im Innern von Peptidketten spalten und kürzere Peptide bilden

Endorphine

körpereigene Opiate, die in der Hypophyse und im Hypothalamus produziert werden

Enterisches Nervensystem (Bauchhirn)

durchzieht als eigenständiges System den Magen-Darm-Trakt, steuert dieVerdauung, das Immunsystem u.a. und hat die gleiche Anzahl Neuronen wie das Gehirn

Enterobakterien

begeißelte Stäbchenbakterien, die u.a. im Darm vorkommen

Epithelzellen

Deck- und Drüsengewebe das Oberflächen schützt, Stoffe aufnimmt oder produziert

Epitope

Oberflächenproteine eines Bakteriums gegen die Antikörper gebildet werden können

Epstein-Barr-Virus

ein Herpesvirus, das Pfeiffersches Drüsenfieber hervorruft

Ergosterin

Sterin, das Bestandteil der Zellmembranen von Shiitake und Klapperschwamm ist und Vorstufe des Vitamin D

Ergosterol (Ergosterin)

das Provitamin D im Klapperschwamm

Erinacin A-E

Pilzextrakt des Igelstachelbartes, das auf Catecholamin und die Nervenwachstumsfaktor-Synthese stimulierend wirkt

Erinacin Q

Erinacin Q als Cyathan-Xylosid ist dafür bekannt, eine kräftig stimulierende Wirkung für die Nerven-Wachstumsfaktor-Synthese zu haben.

Eritadenin

ein cholesterinsenkendes Protein in Shiitake

Eustress

die Art von Stress, die zwar den Organismus belastet, der man sich jedoch gerne stellt

Exokrine Drüse

die, die ihre Stoffe über einen Ausführungsgang in einen Körperhohlraum, z.B. den Magen oder die Körperoberfläche, z.B. die Haut abgibt

F

Freies Radikal

ein einsames freies Elektron bei Molekülen, das starke Reaktionsfähigkeit bewirkt

Fresszellen

Makrophagen des Immunsystems des Blutes, die z.B. Bakterien u.a. Zellen auffressen

G

Gallensäure

das Endprodukt des Cholesterinstoffwechsels, dient der Fettabsorption und Fettverdauung

Ganoderan A und B

Ganoderan A ist ein neutrales Polysaccharid, Ganoderan B ein Glucan des Glänzenden Lackporlings; beide wirken blutzuckersenkend

Ganoderole

gehören zu den etwa 40 blutdrucksenkenden Triterpenoiden des Glänzenden Lackporlings

Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

sehr häufige entzündliche Erkrankung der Magenschleimhaut

Gastrointestinaltrakt

bezeichnet den Hauptteil des Verdauungsapparates, der von der Speiseröhre bis zum Anus reicht

Gebärmutter (Uterus)

Teil der Ausführgänge der weiblichen Geschlechtsorgane der Wirbeltiere, in welchem die befruchteten Eizellen vor der Geburt zum geburtsreifen Fetus heranreifen

Glucane

Polysaccharide (Mehrfachzucker), die nur aus Glucose aufgebaut und durch glycosidische Bindung miteinander verknüpft sind

Glukokortikoide

Steroidhormone, die in Nebennierenrinde gebildet werden; das wichtigste ist Cortison

Glutamat

Aminosäuresalz mit zwei Säuregruppen und einer der wichtigsten erregenden Neurotransmitter im Nervensystem

Glycoproteine

Eiweißmoleküle, die Kohlenhydratanteil gebunden haben

Glykogen (tierische Stärke)

ein verzweigtes Polysaccharid (Vielfachzucker), das aus Glucose-Einheiten aufgebaut ist

Granulozyten

gehören zur Gruppe von Leukozyten und spielen eine wichtige Rolle bei Infektionen

Grifolan, Grifolin

gehören zur Polysaccharidfraktion aus dem Klapperschwamm, sie verstärken nachweislich die Immunantwort der Makrophagen, Killerzellen und T-Lymphozyten im Blut

Grippe

beginnt meist akut mit hohem Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- und Kopfschmerzen. Dadurch wird das Immunsystem so stark geschwächt, dass der Körper für weitere schwere Infektionen anfälliger wird.

H

Heilpilze, Vitalpilze

beschreiben Naturpilze, die in der Medizin Anwendung finden

Heilpilzextrakte

meist wäßrige, teilweise auch ethanolische Auszüge von Pilzen

Heilpilzkunde

Wissenschaft von Heilpilzen und deren Einsatzmöglichkeit in der Medizin

Helfer-T-Zellen (T-Helfer-Zellen)

wirken z.B. bei Infektionen indirekt bei der Abwehr durch Aktivierung der Immunzellen

Helicobacter pylori

Bakterium, das in der menschlichen Magenschleimhaut lebt und Entzündungen, sowie Geschwüre hervorrufen kann

Heparin

Polysaccharid das aus unverzweigten Ketten von sulfatierten Saccharidbausteinen besteht, was angewandt wird zur Prophylaxe und Therapie von Thrombosen

Hepatitis

Entzündung der Leber, für die zahlreiche Ursachen verantwortlich sein können. Klinisch unterscheidet man nach dem Verlauf die akute von der chronischen Hepatitis.

Herpes simplex

Virus, das die Bläschenkrankheit verursacht. Umgangssprachlich verwendet man für diese, speziell für Lippen- oder Genitalherpes, auch die Kurzform Herpes.

Herz- Kreislauf-System

dazu gehören das Herz, der Körperkreislauf, der Lungenkreislauf sowie Blut und Blutdruck

Heteropolysaccharid

enthält unterschiedliche Monozucker in wechselnder Reihenfolge

Homöostase

das physiologische Streben nach dem Gleichgewicht, das für die Funktion eines Organismus notwendig ist

HPV (Human Papilloma Virus)

Papillomaviren bilden eine Gruppe von DNA-Viren, die in mehr als 100 verschiedene Typen eingeteilt werden. Sie infizieren Epithelzellen der Haut und verschiedener Schleimhäute und können bei den infizierten Zellen ein unkontrolliertes tumorartiges Wachstum hervorrufen.

Humorale Abwehr

eins von vier Teilsystemen; neben der unspezifischen, spezifischen und zellulären wehrt die humorale Abwehr die nichtzellulären Angriffe mithilfe der Antikörper ab

Hygrophan

bedeutet, daß z.B. der Pilzhut trocken eine andere Farbe als feucht hat

Hypophyse (Hirnanhangsdrüse)

die Hormondrüse im Zwischenhirn, die eine zentrale übergeordnete Rolle bei der Regulation des neuroendokrinen Systems im Körper zukommt. Die Hypophyse sitzt mitten im Schädel.

Hypothalamus

das hormonelle Regulationszentrum im Zwischenhirn und verbindet dieses mit dem Hormonsystem. Es hat Kontakt zur Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und reguliert deren Hormonausschüttung.

I

IgE (Immunglobulin E)

wird als Antikörper gegen Allergene und Parasiten gebildet

Immunglobuline

A, D, E, G und M sind Antikörper mit unterschiedlichen Aufgaben

Immunmodulator

stärkt bei geschwächtem Immunsystem

Immunstimulierend

regt das Immunsystem an

Immunsystem

das Abwehrsystem gegen alle Krankheitserreger und Fremdstoffe, mit denen man in Berührung kommt

Inkontinenz

das Unvermögen, etwas zurückzuhalten

Insulin

ein Hormon der Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse, das die Glucosekonzentration im Blut reguliert

Interferon

ein Glycoprtein, das immunstimulierende, vor allem antivirale und antitumorale Wirkungen entfaltet und von Leukozyten gebildet wird. Es gehört zu den Cytokinen.

Interleukine

die körpereigenen Botenstoffe der Zellen des Immunsystems. Die Peptidhormone sind ebenfalls Cytokine. s.o.

Isopren

terpenähnlich

K

Kalzitonin (Calcitonin)

Das Schilddrüsenhormon ist ein Protein, das zur Gruppe der Peptidhormone gehört. Es wird bei den Säugetieren in der Schilddrüse gebildet.

Kampfer (Monoterpen)

ein ätherisches Öl vom Kampferbaum, von Lorbeergewächsen u.a.

Katecholamine

Nebennieren- und Nervenhormone, wie z.B. Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin für das Herz-Kreislauf-System

Keimzellen

Geschlechtszellen, die der geschlechtlichen Fortpflanzung dienen

Killerzellen

zellzerstörende Zellen des Immunsystems

Kopfschmerz (Cephalgie, Kephalgie)

Damit werden Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes bezeichnet. Die eigentliche Gehirnsubstanz ist nicht schmerzempfindlich.

Krestin (PSK)

PSK ist eine Polysaccharidpräparation aus Schmetterlingstramete, die aus Glucan und Protein besteht.

Kropf

astbare Vergrößerung der Schilddrüse

L

Langerhanssche Inseln

Zellhaufen im Pankreas, die Insulin herstellen

Leberzirrhose

unumkehrbare Schrumpfleber

Lectine

Glycoproteine, die spezifisch an Zuckerreste von Zellwänden binden

Lentinan

ein ß-Glucan, Bestandteil vom Shiitakepilz, das körpereigene Tumorabwehr aktiviert

Leukozyten

Diese weißen Blutkörperchen erfüllen als Bestandteil des Immunsystems Aufgaben bei der Abwehr von Krankheitserregern und körperfremden Strukuren.

Libido (Begehren, Begierde)

stammt aus der Psychoanalyse und bezeichnet jene psychische Energie, die mit den Trieben der Sexualität verknüpft ist

Lignin

Phenolisches Makromolekül, das in pflanzliche Zellwand eingelagert wird und Verholzung bewirkt

Limonen

Monoterpen, das zitronenartig riecht und in Zitronen, Dill usw. vorkommt

Lipide

Sammelbezeichnung für wasserunlösliche Naturstoffe

Lipidperoxidation

geschieht z.B. bei Oxidation von ungesättigten Fettsäuren durch Radikale

Lipopolysaccharide

Verbindungen aus fettähnlichen und Zuckerbestandteilen, den Lipiden und Polysacchariden; sind Bestandteil von Bakterienmembranen

Lipoprotein

Verbindungen aus fettähnlichen Substanzen und Proteinen

Lovastatin

eines der medikamentösen Statine, die den Blutfettspiegel senken

Lymphatisches System

die Gesamtheit aller Lymphbahnen und der lymphatischen Organe, wie Lymphknoten, Milz, Magen-Darm-Trakt, Rachen usw.

Lymphe

die in Lymphgefäßen enthaltene wäßrige, hellgelbe Flüssigkeit, die das Transportsystem zwischen Blutplasma und Gewebsflüssigkeit darstellt

Lymphknoten

Filterstation für das Gewebswasser; gehören zum Abwehrsystem

Lymphom

ein Krebs des Lymphsystems

Lymphozyten

kleine, weiße Blutkörperchen

Lysozym als Enzym

in Körperflüssigkeiten wie Schweiß und Blut enthalten; vernichtet Bakterien durch Abbau ihrer Zellwand

M

M-Zellen

spezialisierte Zellen; dienen der Immunüberwachung der Mukosa

Magenbeschwerden

Zu fettige, zu scharfe oder zu süße Speisen, aber auch Stress oder Emotionen wie Angst oder Ärger können den Bewegungsablauf der Magen- und Darmmuskeln (Motilität) aus dem Gleichgewicht bringen.Die Folgen können unterschiedliche Magenbeschwerden sein, die oft gleichzeitig auftreten.

Magnetresonanztomografie (MRT)

auch Kernspintomografie genannt, ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen

Makrophagen

Fresszellen, die wichtige Funktionszellen des Immunsystems sind und zu den Leukozyten gehören; fressen feindliche Zellen und Fremdkörper

Mamille (Papilla mammaria)

Die Brustwarze ist bei den Primaten die Mündung der Milchdrüsen.

Mammografie

Röntgenuntersuchung der Brust

Mammokarzinom

häufigster bösartige Tumor der Brustdrüse des Menschen

Mastektomie

Entfernung der Brust einschließlich Mamille

Mastzellen

Zellen des Abwehrsystems, die u.a. Heparin und Histamin speichern, welche sie bei Allergie ausschütten

Medulloblastom

Hirntumor bei Kindern

Melanin

Farbstoff, auf den die Färbung von Haut und Haar ist zurückzuführen ist

Membran (Biomembran)

dient als Trennschicht zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb einer lebenden Zelle (intrazellulär) oder auch zwischen dem Inneren einer Zelle und dem Zellaußenraum

Meningeom

gutartiger Tumor der von Hirnhäuten ausgeht

Menthol

monozyklischer Monoterpen-Alkohol mit Pfefferminzgeruch

Metalloendopeptidase

Enzym mit komplex gebundenem Metallion, das Peptidbindungen innerhalb von Peptidketten spaltet

Methicillin

ein Antibiotikum, penicillasefestes Penicillin

Migräne

Art von Kopfschmerz, der meist einseitig auftritt und pulsiert. Häufig begleiten weitere Beschwerden wie Licht- und Lärmscheu, Übelkeit sowie Sehstörungen und neurologische Ausfälle einen Migräneanfall.

Mikroinvasion

diagnostische und therapeutische Methode, die unter minimaler Hautöffnung passiert

Mikropilze

wenig in sich gegliederte, myzelbildende Lebewesen mit Zellwänden, die Chitin enthalten und sich durch Sporen vermehren. Mikroskopisch kleine Pilze wie z.B. Aspergillus, Penicillium u.a.

Monoaminoxydasen

Enzyme, die den Abbau biogener Amine, wie z.B. Serotonin oder Noradrenalin bewirken

Monoterpene

Moleküle mit 5 Kohlenstoffen, die zu den ätherischen Ölen gehören

Monozyten

größte der weißen Blutkörperchen, die sich zu langlebigen Phagozytosezellen umwandeln

Mucopolysaccharid

Polysaccharid mit schleimbildenden Seitenketten

Mucoproteine

Verbindungen von Protein und einem Mucopolysaccharid, die Schleime bilden

Mukosa (Schleimhaut)

kleidet die Innenseite von Hohlorganen aus

Multiresistenz

Unempfindlichkeit gegen viele Antibiotika

Mykologie
Mykotherapie

Pilzheilkunde, die Anwendung von Großpilzen und Extrakten für Prävention und Therapie

N

Nahrungsergänzungsmittel

sollen über Ernährung hinaus gesundheitlich bedeutsame Eckdaten langfristig beeinflussen

Naturheilverfahren

alte Heilverfahren, die auf der Pflanzenheilkunde, Pilzheilkunde und anderen natürlichen Heilmethoden aufbauen

Natürliche Killerzellen

vernichten als Teil der angeborenen Immunabwehr infizierte Zellen

Nebennnierenrinde

paarige Hormondrüse, die z.B. Progesteron, Androgene und Cortisol aus Cholesterol herstellt

Neurologische Erkrankungen

beziehen sich auf Störungen im Nervensystem, also insbesondere Gehirn, Rückenmark und die Nervenzellen der Muskulatur. Sie gehen von Alzheimer über Epilepsie bis hin zur Trigeminusneuralgie.

Neuron

eine auf Erregungsleitung spezialisierte Nervenzelle

Neurotransmitter

heterogene biochemische Stoffe, welche die Informationen von einer Nervenzelle zur anderen über Kontaktstellen, die Synapsen, weitergeben.

Neutrophile (Granulozyten)

gehören zur Gruppe der weißen Blutkörperchen, die unspezifische Abwehrreaktionen von Mikroorganismen durchführen

Nikotin

Hauptalkaloid des Tabaks

NK-Zellen

Natürliche Killerzellen. Das sind Immunzellen, die in der Lage sind abnormale Zellen, wie Tumorzellen und virusinfizierte Zellen, zu erkennen und abzutöten.

NMDA–Rezeptor

Ionenkanal in der Zellmembran, der durch Bindung von Glutamat aktiviert wird

Noradrenalin

Neurotransmitter und Hormon. Es wird vom Körper im Nebennierenmark produziert. Es ist dem Adrenalin verwandt und regt das Herz-Kreislaufsystem an.

Nukleinsäure

die chemische Sammelbezeichnung für DNS und RNS

Nukleotid

das Einzelmolekül der Nukleinsäuren

Ö

Ödeme (Wassersucht)

Ansammlungen von wässriger Flüssigkeit im Körpergewebe, die zu Schwellungen der betroffenen Gewebe führen

O

Omega-3-Fettsäuren

dreifach ungesättigte Fettsäuren, die lebensnotwendig sind und vom Körper nicht selber hergestellt werden

Opiate

Alkaloide wie Endorphine oder Opium, die schmerzstillend wirken

Osteoporose (Knochenschwund)

häufige Alterserkrankung des Knochens, die ihn für Brüche anfälliger macht. Die Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte durch den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur.

P

Parasiten

Organismen, die sich von anderen Lebewesen ernähren oder diese zu Fortpflanzungszwecken befallen. Sie können den Wirt schädigen, indem sie seine Organfunktionen beeinträchtigen, Zellen zerstören und ihm wichtige Nährstoffe entziehen, ihn aber normalerweise nicht töten.

Pathogene

bedeutet "eine Krankheit verursachend". Darüber hinaus werden als Pathogene alle Substanzen zusammengefasst, die eine Erkrankung ursächlich bedingen können.

Peitschenwurm (Trichuris trichiura)

Der Darmparasit gehört zu den Fadenwürmern, er ist ein Parasit des Menschen.

Penicillase

ein Penicillin spaltendes, hydrolytisches Enzym

Penicillin

von A. Fleming gefundenes Antibiotikum

Pfeiffersches Drüsenfieber

schwer nachzuweisende „Kusskrankheit“, die lebenslang in B-Lymphozyten ruht

Phagozyten

Fresszellen, die belebte und unbelebte Gewebs- oder andere Teile aufnehmen und verdauen können

Phlebologie

Lehre von Venenerkrankungen, wie Krampfadern, Besenreiser und Hämorrhoiden bis zu schweren Beinthrombosen oder "Offenen Beinen". Ursachen sind erblich bedingte Veranlagung, z. B. eine Bindegewebs- oder Venenwandschwäche, Übergewicht, sitzende oder stehende Tätigkeit.

Pilzeiweiße

sind in Pilzen vorkommende Proteine struktureller und funktioneller Natur, die bakteriell zersetzt werden können. Dabei können lebensgefährliche Toxine gebildet werden.

Plasmazellen

B-Zellen, die Abwehrstoffe gegen Fremdkörper, wie z.B. Viren bilden

Polyamin

Molekül mit mehreren Aminogruppen

Polyp

gestielte Ausstülpung der Schleimhaut

Polypeptide

mehr als etwa 100 aneinander geknüpfte Aminosäuren

Polysaccharid

Glykane, die aus mehr als 20 aneinander gereihten Zuckerresten bestehen

Präbiotika

unverdauliche Kohlenhydrate, die Wachstum und Aktivität von gesundheitsfördernden Bakterien stimulieren

Prostata (Vorsteherdrüse)

exokrine Drüse mit Ausführungsgängen in die Harnröhre. Sie besteht aus Einzeldrüsen, die ein Sekret produzieren, das bei der Ejakulation in die Harnröhre abgegeben wird und sich dort mit den Spermien vermischt.

PSK

Krestin aus Schmetterlingstramete, das die Tumorbildung hemmt und das Immunsystem stärkt

R

Radikale

reaktionsfähige Stoffe mit einem einsamen Elektron

Radikalfänger

Stoffe, die in der Lage sind freie Radikale zu oxidieren (S. Antioxidantien)

Reizdarmsyndrom (RDS)

Gruppe funktioneller Darmerkrankungen, die eine hohe Krankheitshäufigkeit in der Bevölkerung haben. Das Reizdarmsyndrom kann Symptome aller möglichen Darmerkrankungen nachahmen, ist jedoch, wenn diese Erkrankungen ausgeschlossen sind, ungefährlich.

Renin

das Nierenenzym, das langfristig den Blutdruck reguliert

Resistenz

die Fähigkeit, sich gegen Antibiotika zu wehren

Resorption

Stoffaufnahme in biologischen Systemen

Rezeptorzellen

Neuronen, die einen Reiz aufnehmen und in eine Nervenerregung umsetzen

Rheuma

Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit reißenden und ziehenden Schmerzen, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen

Ribonukleinsäure (RNS)

Makromoleküle, die aus vielen Nukleotiden zusammengesetzt sind

ß

ß-Amyloid

Protein in Faltblattstruktur, Grundbaustein der Alzheimer Plaques

ß-Carotin

Provitamin A, das die Immunabwehr steigert

ß-Glucan

1,3- ist ebenso wie 1,4- und 1,6-ß-Glucan ein Bestandteil der Zellwand von Pilzen.

ß-Zellen

Zellen in der Bauchspeichelldrüse, die Insulin herstellen

S

Salmonellen

gehören zu den krankheitsfördernden, stäbchenförmigen Bakterien. Sie kommen weltweit in kalt- und warmblütigen Tieren und in Habitaten außerhalb von Lebewesen vor. Sie verursachen bei Menschen und vielen Tieren Krankheiten.

Schilddrüse

Schilddrüse hat die Form eines Schmetterlings und liegt unterhalb des Schildknorpels vor der Luftröhre. Die Hauptfunktion der Schilddrüse besteht in der Iodspeicherung und Bildung der iodhaltigen Schilddrüsenhormone Thyroxin und Triiodthyronin sowie des Peptidhormons Calcitonin. Die iodhaltigen Schilddrüsenhormone spielen eine wichtige Rolle für den Energiestoffwechsel und das Wachstum einzelner Zellen und des Gesamtorganismus.

Schilddrüsenhormone

Schilddrüsenhormone (Thyroxin, Trijodthyronin und Calcitonin, s.o.) sind iodhaltig und spielen eine wichtige Rolle für den Energiestoffwechsel und das Wachstum einzelner Zellen und des Gesamtorganismus.

Schizophyllan

ein 1,3-ß-Glycan aus Spaltblättling und ein Immunmodulator

Schlafstörungen (Agrypnie, Hyposomnie)

bezeichnet Beeinträchtigungen des Schlafes aus unterschiedlichen Gründen. Ursachen können äußere Faktoren wie nächtlicher Lärm oder auch innere, wie vorbestehende Erkrankungen sein.

Schweißsäuren

Flüchtige, Hydroxi- und Aminosäuren, die der Körper über die Haut durch den Schweiß ausscheiden kann. Beim Begriff "Säure-Basen-Gleichgewicht" handelt es sich um die einander entsprechende Zufuhr und Ausleitung von Säure und Basen. 

Serotonin (Darmhirn-Hormon)

ein Gewebshormon und Neurotransmitter. Es kommt unter anderem im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut vor. Es wird vor allem im Darmhirn gebildet.

Sesquiterpen

ein Terpen in Gewürznelken, Basilikum, Kümmel u.a.

Sodbrennen

tritt auf bei übermäßigem Rückfluß von Magensäure in die Speiseröhre

Sonografie

Ultraschall-Untersuchung

Sperma

Befruchtungsflüssigkeit männlicher Tiere und Menschen. Es setzt sich aus Spermien, Epithelzellen der Hodenkanälchen und einer Sekretflüssigkeit zusammen, die als Seminalplasma oder Samenplasma bezeichnet wird.

Stammzellen

liegen noch nicht in der Form vor, die sie für ihre spätere Verwendung im Organismus spezialisiert

Stärke

pflanzliches 1,4- Polysaccharid, das aus Amylose und Amylopektin besteht

Sterin A, B

polyzyklische Verbindungen, die zu Cholesterin umgebaut werden können

Steroide

Verbindungen mit drei Sechser- und einem Fünferring. Sie sind eine Stoffklasse der Lipide und Derivate des Kohlenwasserstoffs Steran.

Steroidhormone

Hormone, die in der Grundstruktur Steroide sind

Superoxid

reaktionsfähiger Sauerstoff mit einem einsamen Elektron

Superoxiddismutase

ein Enzym, das die Umwandlung von Superoxid in Sauerstoff und Wasserstoffperoxid katalysiert

Sympatisches Nervensystem

Teil des Autonomen Nervensystems und für Aktivierung zuständig, während das Parasympatische die Entspannung regelt

Syndrom

das gleichzeitige Vorliegen verschiedener Merkmale

T

T-Zellen (T-Lymphozyten)

gehören zu den weißen Blutkörperchen in der Immunabwehr. Die Hauptaufgabe der Lymphozyten ist die Erkennung von Fremdstoffen – wie zum Beispiel Bakterien und Viren – und deren Entfernung mit immunologischen Methoden. (s.o.)

Terpene

etwa 8.000 pflanzliche und pilzliche Isoprenabkömmlinge, die zu den Lipiden gezählt werden und deren Kohlenstoffzahl durch fünf teilbar ist

Testosteron

Sexualhormon (Androgen), das bei beiden Geschlechtern vorkommt, sich dabei aber in Konzentration und Wirkungsweise bei Mann und Frau unterscheidet. Wie bei allen Androgenen besteht das Grundgerüst des Testosterons aus Androstan (19 C-Atome).

Thrombose

Verschluß eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel

Thymol

Terpen aus Thymian, Oregano und Bohnenkraut

Thymus

eine Drüse im Immunsystem, in der u.a. T-Zellen hergestellt werden. Thymus oder Bries ist ein Organ des lymphatischen Systems von Wirbeltieren. Er befindet sich bei Säugetieren im vor dem Herz gelegenen Abschnitt des Mittelfells (Mediastinum).

Thyroxin (Schilddrüsenhormon)

ein Hormon, das in der Schilddrüse bei Säugetieren gebildet wird. Es ist das Prohormon zu Trijodthyronin. Diese Schilddrüsenhormone sind essentiell für den Energiestoffwechsel sowie wichtige Partner für viele andere Hormone wie z. B. Insulin, Glukagon, Somatotropes Hormon und Adrenalin.

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

hat sich in über 2000 Jahren auf der Basis altchinesischer Philosophie zu einer Medizin entwickelt, die den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung untersucht und innerhalb ihrer systematischen Beschreibung der Krankheiten ein geschlossenes, widerspruchsfreies System darstellt

Tremellastin

Glucan aus Zitterlingen, das immunmodulierend besonders auf Cholesterin und Glucosespiegel wirkt

Trijodthyronin (Schilddrüsenhormon)

Schilddrüsenhormone sind essentiell für den Energiestoffwechsel (s.o.)

Triterpene

gehören zur Gruppe der Lipide. Aus ihnen leiten sich die so genannten Steroide ab. Dies sind zum Beispiel: Sterine wie Cholesterin oder Mykosterine wie Ergosterin. Triterpene sind aber auch sekundäre Pflanzenstoffe, die auch in Pilzen vorkommen. Sie sind für die adaptogene und entzündungshemmende Wirkung der Pilze mitverantwortlich. Außerdem kommen sie bei allen Erkrankungen zum Einsatz, bei denen normalerweise Steroidhormone wie Kortison eingesetzt werden.

Ü

Übergewicht (Adipositas, Fettsucht)

gilt als chronische Erkrankung. Besonders besorgniserregend ist, dass Adipositas und Übergewicht auch bei Jugendlichen vermehrt auftreten. Der Begriff Adipositas beschreibt eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung von Körperfett bei einem BMI (Body-Mass-Index) von über 30.

U

Ulkus (Geschwür)

bezeichnet in der Medizin einen Defekt der Haut oder einer Schleimhaut, der nicht verletzungsbedingt, sondern z.B. infektiöser Herkunft ist

Ungesättigt

Moleküle, die Mehrfachverbindungen haben

Urologie

beschäftigt sich mit harnbildenden, harnableitenden und Geschlechtsorganen

Uterus (Gebärmutter)

das weibliche Geschlechtsorgan, in welchem die befruchteten Eizellen vor der Geburt zu einem Embryo heranreifen

V

Viren

infektiöse Partikel, die sich außerhalb von Zellen durch Übertragung verbreiten, aber nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle vermehren können. Alle Viren enthalten das Programm zu ihrer Vermehrung und Ausbreitung. Sie besitzen aber keinen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auf den Stoffwechsel einer Wirtszelle angewiesen.

Vitamin A

fettlösliches, mehrfach ungesättigtes Molekül, das für Sehkraft, Zellwachstum u.a. nötig ist

Vitamin B (wasserlösliche Vitamine B1 bis B12)

Gruppe, in der acht Vitamine zusammengefasst sind, die alle als Vorstufen für Koenzyme dienen. Die B-Vitamine kommen in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor. 

Vitamin B12

stellt eine Ausnahme dar, die nicht in Pflanzen enthalten ist, aber im Gegensatz den anderen wasserlöslichen Vitaminen im Körper gespeichert werden kann

Vitamin C (Ascorbinsäure)

eines der wichtigsten wasserlöslichen Vitamine zur Unterstützung des Immunsystems. Es ist an so vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt, dass ein Mangel weit reichende Folgen haben kann.

Vitamin D

fettlösliches, mehrfach ungesättigtes Vitamin; spielt eine Rolle im Kalzium-Stoffwechsel

Vitamine

organische Verbindungen, die der Organismus zum Stoffwechsel benötigt, aber nicht selbst herstellen kann

W

Wechseljahre (Klimakterium)

Während der Wechseljahre tritt die Frau von der Phase der Geschlechtsreife ins sogenannte Senium (Alter) über. In der Zeit zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr bilden sich immer weniger Östrogene. Dadurch kommt es schließlich zur letzten Regelblutung – der sogenannten Menopause.

Weiße Blutkörperchen (Leukozyten u.a)

spielen eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern

Z

Zellmembran

durchlässige Haut zwischen den Zellen und nach außen (s. Membran)

Zelluläre Abwehr

eins der vier Abwehrsysteme, das sich auf T- und NK-Zellen stützt

Zentrales Nervensystem

besteht aus Gehirn und Rückenmark

Zervix (Gebärmutterhals)

stellt die Verbindung der Gebärmutter in die Scheide dar

Zwölffingerdarm (Duodenum)

der Darmabschnitt, der sich direkt an Magenausgang anschließt

Zyklischer Verlauf

ein immer wiederkehrender Verlauf

Zyste

durch ein Häutchen abgeschlossener Gewebehohlraum mit flüssigem Inhalt

Zytokine

Gruppe von Eiweißen, die für Wachstum und Differenzierung von Körperzellen verantwortlich ist